[Rezension] ~ Engelsstern

Eingetragen bei: Bücherwelt, Rezension | 1

Autorin: Jennifer Murgia
Titel: Engelsstern
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
eBook: 9,99€
Printversion: 12,99€
Seiten: 304
Die 17-jährige Teagan ist alles andere als ein normales Mädchen.
Furchtbare Albträume begleiten sie seit ihrer Kindheit. In ihrem Zimmer
hausen bedrohliche Schatten. Manchmal hört sie ein Rascheln wie von
Flügeln. Und dann wieder spürt sie eine schützende, lichte Wärme. Eines
Tages wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt: Ihr Schutzengel
Gerreth kommt auf die Erde, um ihr ihre Bestimmung mitzuteilen. Er trägt
den Stern ihres Lebens auf seiner Handfläche – den Engelsstern …
Da war es wieder. Das Flattern. Die Flügel.
 Das Cover hat mich sehr angesprochen, es wirkt mystisch, geheimnisvoll und die Federn untermalen noch einmal das Thema Engel. Wirklich sehr schön.
Die Autorin Jennifer Murgia hat einen sehr angenehmen und fließenden Schreibstil, welcher sich flüssig lesen lässt, weshalb ich das Buch auch nur in 2 Tagen durch hatte. Schon auf den ersten Seiten schildert sie das Geschehen sehr bildlich
und geheimnisvoll. Die
Handlung schreitet ziemlich rasch voran und verzichtet auf unnötige
Details, was manchmal okai war aber dennoch hat man einiges vermisst. Der Fokus, wird auf drei Hauptcharaktere gelenkt. Teagan
schildert das Geschehen in der Ich-Perspektive und bekommt es gleich mit
zwei männlichen Protagonisten zu tun. Garreth verkörpert das Gute in
weißer – und Hadrian das Böse in schwarzer Engelsgestalt. Im Verlauf der
Story hat Teagan mit ihren Empfindungen zu kämpfen. Sie fühlt sich
vordergründig zu ihrem Schutzengel Garreth hingezogen. Beide sind tief
miteinander verbunden. Hadrian, der das
absolut Dunkle repräsentiert, macht es ihr nicht leicht und versucht sie
auf seine Seite zu ziehen. Alle drei konnten mich schnell überzeugen.
Als Nebencharaktere treten wie gewohnt eine gute Freundin und eine
intrigante Zicke in Erscheinung. Sie bringen die Handlung mit ins
Laufen, agieren aber eher hintergründig.
Für mich war die Geschichte sehr klischeehaft und auch einfach gehalten, da der Schreibstil zwar angenehm zu lesen war, aber für mich auch wenig anspruchsvoll. Mir kam es eher vor eine Geschichte für Zwölfjährige zu lesen. Der größte Teil handelte von der Liebesgeschichte zwischen Garreth und Teagan und eben auch dass sie sich zu dem dunklen Hadrian angezogen fühlte, welches sie immer wieder in Zweifel fallen lies. Dadurch kam nie wirklich Spannung für mich auf. Ein ganz nettes Buch für zwischendurch, aber so wirklich überzeugt hat es mich leider nicht.
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