[Rezension] ~ Ein ganzes halbes Jahr

Eingetragen bei: Bücherwelt, Rezension | 2

Autorin: Jojo Moyes
Verlag: rororo
Print: 14,99 €
Seiten: 512
 
 Lou & Will.

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas
schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen
Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Das Cover finde ich
sehr schön. Es ist schlicht und besitzt dennoch Ausstrahlung, welche für mich
wichtig ist damit das Buch mich auch in einer Buchhandlung anspricht. Es ist in
den Tönen schwarz, rose und rot gehalten, was sehr stimmig auf mich wirkt. Der
Titel hat eine sehr schöne Schrift, etwas verspielt und ähnlich wie eine
Handschrift die man in einem Liebesbrief z.B. gut nehmen könnte, deswegen finde
ich diese ebenfalls sehr passend zu dem Buch. Die roten Blumen die rundherum um
das Cover zieren, geben dem ganzes etwas Farbe und dadurch erregt es mehr
Aufmerksamkeit. Das Mädchen mit dem Vogel symbolisiert für mich
Freiheit/Frieden, ich bin mir zwar noch nicht sicher ob das passt, aber an und
für sich, finde ich das Cover sehr gut aufeinander abgestimmt und ansprechend.
Es ging um Louisa (Lou) eine erwachsene Frau die Mitten in ihrem
Leben steht, welches doch ein sehr ruhiges und eintöniges ist. Sie hat einen
Job in einem Cafe und lebt seit 7 Jahren mit dem gleichen Mann zusammen. Sie
erwartet auch nicht mehr viel von ihrem Leben und traut sich selbst nicht viel zu,
allerdings ist trotzdem zufrieden damit. Als sie dann ihren Job verliert,
ändert sich damit auch ihr Leben, denn sie beginnt einen neuen Job als Gesellschafterin
für den schwerbehinderten Will. Dieser wurde von einem Motorradfahrer
angefahren und sitzt seit dem im Rollstuhl. Davor war er ein erfolgreicher und
abenteuerlustiger Mann. Nun ist er natürlich total frustriert und trotz dass
Lou ihm eigentlich helfen soll wieder neue Lust am Leben zu gewinnen, ist es
doch eher so, dass jeder vom anderen lernt. 
Ein wunderschöner, leichtlesbarer Schreibstil. Der Roman
birgt Höhen und Tiefen, es ist kein Liebesroman, dennoch ein tiefbewegender und
ergreifender,  der das Herz des Lesers
berührt.  Das Durch die zwei völlig
unterschiedlichen Protagonisten, ist es ein erfrischendes und sehr
abwechslungsreiches Buch gewesen. Das Ende ist anders als erwartet,  lässt aber Platz zum freien interpretieren.

Das Buch würde ich jeder Zeit wieder kaufen, ist eine
leichte und berührende Lektüre, mit vielen unterschiedlichen Gefühlen. Wem der
Film „Ziemlich beste Freunde“ gefallen hat, der wird auch dieses Buch gerne
lesen. 
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2 Antworten

  1. Patricia

    Hallo Juliana, eine sehr schöne Rezension. Das Buch liegt noch auf meinem SuB und ich bin wirklich schon sehr gespannt darauf, da es wirklich hoch gelobt wird.

    Liebe Grüße,
    Patricia

  2. Chimiko

    Ein wirklich schönes Buch und ich finde das Cover – grad in Hinblick auf das Ende – einfach nur toll und passend.

    Liebe Grüße
    Chimiko

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